Schlepper und Schleusertagung, alles nur Satire?

Norbert Nelte - 8.10.2015 - Staat

Ich bekomme gerade auf Youtube von einem marxistischen Freund den Einwand zu meinem verfilmten Artikel in der Linken Zeitung: „Dienen die Flüchtlingsmassen als Vorwand für den Notstand“ (Film auf Youtube); „ISS - "internationale Schlepper und Schleusertagung " - Norbert prüfe bitte noch mal die Quelle! Das ist doch ein Theaterstück der Münchner Kammerspiele!!!“.

Ich weiß, Diese Einschätzung ist innerhalb der revolutionären Linken und der gesamten Öffentlichkeit weit verbreitet. Es ist auch unfassbar, einerseits ist schleppen und schleusen strafbar, Europa wird davon durchgeschüttelt, und andererseits organisiert die Regierung über das Goethe Institut das selber, dass die Schleuserei ernsthaft weniger kriminalisiert wird. im gleichen Moment. Noch etwas Widersprüchlicheres kann es gar nicht mehr geben

Es muss auch wirklich etwas Ungeheuerliches dahinter stehen, warum die Herrschenden so etwas Widersprüchliches fabrizieren, ein welthistorisch Jahrtausend einmaliges Ereignis?

Aber Leute, es handelt sich wirklich um ein Kunstprojekt „Tagung / Konferenz Freitag, 16.10.2015 bis Samstag, 17.10.2015 | ganztägig  Münchener Kammerspiele Werkraum, München“. An derem Ende steht „Erstmalig wird auf der ISS 2015 mit einer festlichen Gala-Veranstaltung im Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele die «Goldene Lisa» an innovative Schlepper- und Schleuser-Unternehmungen vergeben.“.
Aber hinter dem sogenannten Kunstprojekt steht die sehr ernsthafte bordermonitoring.eu e.V.

„Der gemeinnützige Verein bordermonitoring.eu e.V. wurde 2011 in München gegründet. Im Zentrum der Tätigkeiten des Vereins steht die Auseinandersetzung mit den Politiken, Praktiken und Ereignissen im europäischen Grenzregime und in den Bewegungen der Migration. Zu diesem Zweck kombiniert der Verein wissenschaftliche Forschung, bürgerschaftliches Engagement, kritische Öffentlichkeitsarbeit und konkrete Unterstützung für Flüchtlinge und MigrantInnen. Der Verein leistet damit einen Beitrag zur Veränderung der Realität an den Grenzen und ihrer Konsequenzen für die Gesellschaften in Europa.

Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele in der Zeit.online: „Der ISS ist Teil des Open Border Kongresses.“ Unter der Forderung: "Für eine legale Einreise von Damaskus nach München" So mit Satire haben wir es doch nicht hier, mehr mit bitterem Ernst. bordermonitiring.eu E.V. hat auch ein Büro in Budapest. Das lag auf der alten Route über Ungarn. Hier wurde doch von langer Hand alles organisiert. Alles nur Satire?

Noch ernsthafter sieht das die Rosa Luxemburg Stiftung. Oder auch „Internationale Schlepper-­ und Schleusertagung (ISS)“ Daraus geht hervor, das die Tagung zwar ein Kunstprojekt ist, aber dabei ernshaft überlegt wird, wie die Flüchtlinge schon massenhaft hierher kommen können, ohne dass dabei die Schleuser kiminalisiert werden.

Matthias Lilienthal, Intendant der Münchner Kammerspiele, stellt klar: "Wir wollen eine ernsthafte politische Diskussion führen zu der Frage, wie unsere Gesellschaft mit Schleppern und Schleusern umgehen sollte." Sie würden pauschal kriminalisiert, dabei könnten Flüchtlinge ohne sie kaum nach Europa gelangen. Also, die Grenzen zwischen Satire und Realität ist dort schon fließend. Ganz geschickt gemacht, obwohl es strafbar ist, soll dennoch das Ergebnis sein, wie kann man möglichst viele Flüchtlinge nach Europa schaffen und die Schlepper dabei möglichst straffrei ausgehen. Ganz im Sinne der Webseite www.fluchthelfer.in vom Ayn Rand Institut und vom großen Mann im Hintergrund George Soros.

Die Linke hat auch den Antrag im Bundestag eingebracht, dass private Fluchthelfer, die ohne Geld mitnehmen, straffrei bleiben. Grundsätzlich ein richtiger Gedanke, der aber hier pervertiert wird angesichts der darauf wartenden 50 Millionen Flüchtlinge in der Welt und der desolaten Situation von Europa. Das zerbricht doch dann in tausend Stücke mit lauter Warlords.

Auf der ISS-Facebook Seite macht ein Ingo Werth, Kapitän der Sea-Watch, einen überaus ernstaften Vorschlag:

„Ein Vorschlag in diesem Sinne: Ein tatsächlich wirksamer Bundeswehreinsatz, der die Schleusernetzwerke nachhaltig zerstören würde, wäre es, die Werra und die Schleswig-Holstein, die derzeit im Rahmen von Eunavfor Med unterwegs sind, für eine sichere Fährverbindung von Libyen nach Europa einzusetzen. So würde man den Flüchtlingen wirklich helfen und die Schleuserkriminalität austrocknen. Von einem Tag auf den anderen, gäbe es keine Schlepperbanden und keine Toten mehr.“

Auf der ISS-Facebookseite fehlt auch nicht die Reklame der Lufthansa, Atlas Taxi Flensburg, air berlin, cnn und bis eben noch die öbb, alles nur Sastire?

Es geht nicht darum, ob Merkel dafür den Friedensnobelpreis bekommt, soll sie haben, die behängen sich doch sowieso gegenseitig mit ihren Orden. Meines Erachtens soll in Europa ein totales Chaos mit den Flüchtlingen angerichtet werden. Jeden Tag erreichen immer noch drei bis fünf Züge die deutsche Grenze.

Das ganze ist nur die Ablenkung vonTTIP H dem riesenhaften Crash, der auf uns zukommt

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“Heilige Scheiße!“, es handelt sich nur noch um Wochen, dann steht der VW-Henker auch vor Deiner Tür.
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