Mit dem Bargeldverbot zum direkten Diebstahl

Norbert Nelte - 30.05.201
5 - Staat

Noch vor Ende Mai ist ein geheimes Treffen der wichtigsten Zentralbanken zum Bargeldverbot geplant, die FED, die EZB, die Schweizer, die britische und die dänische Zentralbank (nach Martin Armstrog „The New Age of Economic Totalitarianism & the London Meeting to End Currency ”, deutsch (Nachtwächter.info)

Dabei sind als Redner vorgesehen Kenneth Rogoff von der Harvard Universität und Willem Butler, Chefökonom der Citigroup. Beide sind in letzter Zeit hervorgetreten als Befürworter des Bargeldverbots:

Kenneth Rogoff vertritt als Staatsangestellter mehr die offizielle Argumentation: „Wenn erstmal alles Geld nur noch in Bank-Konten existiert, die von der Regierung überwacht oder direkt kontrolliert werden, haben die Behörden die Möglichkeit, uns dazu zu ermutigen, mehr Geld auszugeben, wenn die Wirtschaft sich abschwächt, oder weniger, wenn sie sich überhitzt.“
Also mit Negativzinsen uns zum Konsum anzuregen.

Willem Butler sieht als Banker ”das Problem der weltweiten Zentralbanken mit Negativzinsen zu lösen.”

Immer, wenn die hohen Herrschaften Treffen im Geheimen machen, planen sie neue Angriffe auf die kleinen Leute, das kann ja nur das Bargeldverbot sein. Die dänische Regierung hat ja schon zu  Jahresende für die Restaurants und Tankstellen den Bargeldzwang aufgehoben, berichtet am 29. Mai 2015 die FAZ. Überhaupt häufen sich die Artikel zum Bargeldverbot in den letzten Tagen.

In Schweden ist ja schon weitgehend das Bargeldverbot durchgeführt. Die FAZ schreibt süffisant dazu: „Als im Jahre 2013 in Schweden ein Räuber eine Bank überfiel, musste er unverrichteter Dinge wieder abziehen, weil in der Filiale keinerlei Bargeld mehr vorhanden war.“ Der Ärmste, jetzt muss er sich doch eine Krawatte umbinden und eine Bank gründen. In Italien sind schon seit Langem Barzahlungen über 1.000 Euro verboten.

Nun zieht ab 1.10.15 auch Frankreich nach. „Armstrong geht davon aus“ schreibt Nachtwächter.info, dass eine ”Finanzpolizei” dieses neue Gesetz durchsetzen könnte, indem ”Menschen in durch Frankreich fahrenden Zügen durchsucht werden, um zu sehen ob sie Bargeld mit sich führen, welches dann beschlagnahmt wird”. In den USA ist das ha heute schon, dass die Bank bei einer Einzahlung über 5.000 Dollar die Polizei rufen soll. Du bist als Bargeldbesitzer heute verdächtig.

Offiziell wird immer bei dem Bargeldverbot davon gesprochen, dass der Staat dann viel besser die illegalen Aktivitäten besser kontrollieren und verhindern können, wie

  1. Weißwäsche
  2. Schwarzarbeit
  3. Schmuggel
  4. Prostitution von illegalen Eingereisten
  5. Steuerhinterziehung
  6. Drogen usw.

Der Zeitpunkt des Treffens verrät aber vielmehr, dass es um die Abkassierung des bereits ausbezahlten Lohnes geht. Die Bargeldverbotsdiskussion kommt gerade in der Zeit, als schon mehrere europäische Finanzminister angesichts der desolaten Lage von Griechenland eine zyprische Lösung vorziehen, das wir am 20. Mai in dem Artikel „Der Supercrash klopft an: Griechenland-​Blase, Bonds und Banken, 5 vor 12 (Mai, Juni)“ berichteten. In Zypern wurden alle Sparguthaben mit ca. 50% versteuert.

Dahinter steckt aber eigentlich das Problem, dass die Superreichen nicht mehr eine für sie lohnende Rendite auf ihre Investitionen bekommen. Noch von 1980-2010 (bei uns nach dem Genscher-Putsch) bekamen die Großinvestoren noch um 8-9% Zinsen auf ihre Investments, wie es z.B. bei dem Dschungelholz noch üblich ist. Ab 2010 bekamen sie aber nur noch 5,14% (siehe Grafik oben) In der internationalen Großproduktionindustrie schöpfen sie aber seit den 90er Jahren keine Rendite mehr. Dies gleichen sie aber seitdem mit großen Aktienpaketen im Finanzmarkt aus.'

Seit aber auch die Renditen im Dienstleistungssektor Ende der 2010er Jahre drastisch zurückgegangen ist, kompensieren sie das mit den Bankenrettungen durch den Steuerzahler.

Trotzdem sind die Renditen auf 5,14% zurückgegangen. Das wird dann mit den Versteuerungen der Sparguthaben gelöst. Das Geld geht zwar an die Banken, aber die reichen es über die Spezial “Stillen Fonds“ am die Super-Reichen weiter. Die untere Hälfte der Bevölkerung hat aber kaum noch ein Vermögen. Da müssen sie ihre Verzinsung bei den gut bezahlten Facharbeitern holen. Also, wenn das nicht das Ende der Sklavenhalter wird?

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