Kapitalismus, jetzt wird es ernst!

Norbert Nelte - 11.2.2020 - Ökonomie

„40% aller US-Firmen sind in die roten Zahlen gerutscht“, heißt es am 17.1.20 bei den  Deutschen Wirtschafts Nachrichten. „Derweil ist die Federal Reserve  wieder in den Krisenmodus übergegangen und pumpt hunderte Milliarden in das System“, heißt es im Text weiter.

Wenn ein unbedarfter Leser dies Zeilen liest, wird er denken, na ja, das wird schon wieder aufwärts gehen. Aber so ist es mitnichten. In allen Industriestaaten ist der BIP und die Profitrate mit klitzekleinen Auf und Abs ständig runter gegangen, genauer, die 10 Jahres Durchschnittszahlen sind immer stetig nach unten gegangen.

Die ÜSA gaukelt uns ständig eine tolle, brummende Wirtschaft vor, Dabei sind schon Millionen aus ihren Häusern geflogen, leben in Zeltstädten rings um alle Mllionenstädte und immer am Rande des Hungertodes, wie in Afrika.

„Mehr als 1 von 5 Kindern ist in Gefahr zu verhungern. Unter Afro-Amerikanern und Latinos sind es 1 von 3“ (aus Schweiz Welt im April 2015 „50 Millionen Amerikanern droht der Hungertod“. RT weiß auch schon warum: „Die Mär vom US-Aufschwung – Tatsächliche Arbeitslosenquote 23 Prozent und 47 Millionen US-Amerikaner leben von Essensmarken“.

In Europa sas Gleiche in grün. In Deutschland wird immer die Preissteigerungsrate viel zu niedrig angegeben. 2002 hatte Gerhard Schröder die ausländische Energie und Nahrungsmittel aus dem Wahrenkorb hinausgenommen, mit der dummdreisten Bemerkung, dass „diese in stärkerem Maße Schwankungen unterworfen sind, deren Ursachen nicht innerhalb der betrachteten Volkswirtschaft zu finden sind.“ (Wikipedia, Kerninflation)

Was ein niederträchtitger Schwindel. Sie sind doch trotzdem in der Inflationsrate mit drin. Der Verbraucher muss sie trotzdem zahlen. Gerade die ausländische Energie und Nahrungsmittel steigen oft im Jahr um 10%. Wenn die Preissteigerung um 3% zu niedrig angegeben ist, dann errechnet sich das um das BIP-Wachstum um 3% zu hoch. Diese 3% muss also von dem offiziell angegeben Wachstumsrate wieder abgezogen werden. Dann hätten wir eine Schrumpfung vom 1,5%.

Nun, wie wird das BIP-Wachstum errechnet. Man vergleicht das Vorjahr mit dem folgenden Jahr, aber zu gleichen Preisen. Zu diesem Zweck wird z.B. aus dem BIP von 2019 die Preissteigerung wieder rausgerechnet, um es mit dem BIP von 2018 vergleichen zu können und das Wachstum zu errechnen.

Wenn also die Inflationsrate offiziell mit 1,5% angeben wird, aber in Wirklichkeit geschätzt 5% ist, so ist ja das 2019 BIP um 3,5% zu wenig mit den 2018 Preisen gleichgerechnet worden und so ist der 2019 Betrug auf +1% BIP Steigung zustande gekommen.

Aber in der Wirklichkeit müssen ja noch 3,5% von +1% runtegerechnet werden, das waren dann in Wirklichkeit -2,5%. Also in der Wirklichkeit hätten wie 2019 eine zweiprozentige Schrumpfung gehabt. Ich müsste von dem 2019 BIP noch vorher die Opium-zuwachs Schätzung der Regierung abziehen. Aber das nur nebenbei.

In den Vereinigten Staaten beträgt die Inflation 10% und die offiziell angegebene 1,5%. Da müssen noch 8,5% runter gerechnet werden. Statt der offiziellen +4,2 BIP wäre das also eine Schrumpfung von 4,3%.

In Deutschland erleben wir schon mindestens seit 2015 eine Schrumpfung von jährlich 3%.

Auf Grund der hohen Arbeitslosigkeit und der BIP-Schrumpfung konnten die Firmen natürlich nichts mehr verkaufen und 40% gerieten in die Verlustzone.
China will mit 1,2 Trillionen Yüan = 156  Milliarde Euro den Aktienmarkt stützen z wollen.
Von Japan sp4richt man schon nicht mehr.

Europa steckt jeden Monat 80 Milliarden ohne entsprechende Wertschöpfung in das System, einc Billionen im Jahr.

In Deutschland das gleiche Bild. „Die Kreditversicherung Euler Hermes zählte in den ersten neun Monaten dieses Jahres 27 Insolvenzen von Firmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz, gegenüber 19 Fällen im Vorjahreszeitraum.„ (Epoch Times, „Anstieg um 42 Prozent: Immer mehr große Insolvenzen in Deutschland“, 29.11.09). Dabei sind der Billigflieger Thomas Cook und der Potsdamer Energiehändler Natgas die Größten in diesem Jahr.

Das liegt daran, dass die durchschnittliche Profitrate (Gewinn und Bankzinsen) in der Produktion in den alten Industrieländern Europas, Australien, Ostasiens und Nordamerikas schon unter einem halben Prozent liegt. In der Finanzbranche sind das auch nur noch 2,5%. Diese Meldung bestätigt nun die theoretischen Zahlen.

Nur noch das Gelddrucken der Zentralbanken für Null Prozent Zinsen kann das System aufrecht erhalten. Also es geht ganz schnell zu Ende mit dem System, noch bevor die Hyperinflation wegen des Gelddruckens  ohne entsprechende Wertschöpfung kommt.
Die Wallstreet wird aber nicht so schnell aufgeben wollen. Sie wird ihren Straßenköter gegen Russland loslassen und sich dabei eine gewaltige Abreibung holen. Weltweit wird kein reiches Schwein mehr investieren, da ea sich Null mehr lohnt, Null Komma Null.

„Zur Revolution genügt es nicht, dass sich die ausgebeuteten und unterdrückten Massen der Unmöglichkeit, in der alten Weise weiterzuleben, bewusst werden und eine Änderung fordern; zur Revolution ist es notwendig, dass die Ausbeuter nicht mehr in der alten Weise leben und regieren können.“

W.I. Lenin: Der linke Radikalismus, die Knderkrankheit im Kommunismus,
Kap. IX. Der linke Kommunismus in England

Nun werden immer mehr Arbeitermassen die Bühne der Geschichte betreten und ihren Arbeitsplatz in Selbstverwaltung führen müssen, weil ihr Kapitalist sich um nichts mehr kümmert und in der Südsee nsich alle Geschlechteskrankheiten holt.

Derweil werden in Südamerika nicht nur 3 Präsidenten, wie bisher in Argentinien, Bolivien und Ecuador, in die Wüste geschickt, sondern alle. Die Massen werden die Macht an sich reißen und überall ein basisdemokratisches Rätesystem errichten, wo der Wähler entscheidet und der Abgeordnete sich danach zu richten hat.

„Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind.“

Karl Marx: Zur Kritik der Politischen Ökonomie, Vorwort, S 9

Alle Produktivkräfte des Kapitalismus sind jetzt entwickelt und die materiellen Existenzbedingungen ausgebrütet worden.

Die Klassengesellschaften haben ihre historische Mission nun zu Ende geführt

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