Die Neuen Pentagon-Richtlinien  2015 sind ein Papiertiger

Norbert Nelte
- 23.12.15 - Krieg

 „Weil sich das Pentagon damit dazu ermächtigt, gegen jedes beliebige Land Krieg zu führen, es zu besetzen und mit seiner Interpretation des Kriegsrechts auch noch den letzten Winkel unseres Planeten zu unterwerfen, ist das Handbuch die Anleitung des US-Imperialismus für die Erringung der Weltherrschaft mit allen erdenklichen Mitteln."
So geht das weiter, die perfekte Anleitung zu einem Orwellschen Faschismus, der neuen Weltordnung.

Die USA behalten sich oder ihren Hilfs- und Geheimarmeen vor, die Atombombe putativ einzusetzen, jeden Menschen festzusetzen und zu töten, auch Massenabschlachtungen durchzuführen, in Internierungslager festsetzen. Die Zuständigkeit des internationalen Kriegsrechtes und aller Gerichte der Welt wird vom Pentagon nicht anerkannt.

„Das Handbuch ermächtigt zur Zerstörung der grundlegenden Infrastruktur eines 'Feindstaates', einschließlich der Wohngebiete, der Versorgungseinrichtungen für Wasser und Energie und der Versorgungskette für Nahrungsmittel. Alles, was direkt oder indirekt zur Erhaltung der 'Kampfkraft'  des Feindes beitragen könnte, gilt als legitimes Ziel. [S. 206]
Analyse: Neue Pentagon-Richtlinien propagieren “totalen Krieg” und Einsatz von Atomwaffen (Linke Zeitung)

Diesen Lehrsatz haben die Staaten direkt von Niccoló Machiavelli (1469-1527) https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli abgeschaut und dieser ihn bei den Römern.

Für Rom bestand die Gefahr, dass Karthago eine zu mächtige Konkurrenz ist, also wurde Karthago schon 146 v. u. Z. total zerstört, alle Soldaten und Zivilisten  getötet und sie versklavten 50.000. Der amerikanische Staat könnte also seine neuen Pentagon-Richtlinien, die ja auch zur Zerstörung der grundlegenden Infrastruktur eines 'Feindstaates' auffordern, direkt bei den Römern abgeschaut haben.
Bei Wikipedia wird so ganz unschuldig getan, als ob es „Machiavelli – im Ansatz neutral – nur darum ausging, Macht analytisch zu untersuchen“ Nein, Wikipedia übt seit 2013 gegenüber der Geldelite, dem Staat und der USA Wohlverhalten und sieht Machiavellis Machtthesen nur als etwas ganz neutrales an, als ob es um ein Naturgesetz des Menschen ginge.

Die Macht des Menschen über Menschen hat aber erst ab der neolithischen Revolution, genauer der Privatisierung der Äcker begonnen, mit den Klassenherrschaften. Machiavelli ist nur innerhalb der Eliten neutral, aber insgesamt vertritt er schon die Herrschaften, und zwar in ihrer zynischen, menschenverachtenden Form. Es wird dem Fürst alles erlaubt, nur um die Macht zu behalten und zu vergrößern.

Bei den Amerikanern ist Rom und Machiavelli auf die Spitze getrieben, denn ihnen geht es um die Weltherrschaft des ganzen Erdballs; und da liegt schon die erste und wichtigste Gefahr für die USA. Die unbestrittene Weltherrschaft macht sie schon so sicher, dass sie nur China mit Russland und Europa als nächste Weltmacht scharf beobachtet und nicht die wirkliche heranwachsende Gefahr für die Elite. Sie wird nämlich auch exponenziell heranwachsen wie das Geldvermögen der Elite, und zwar ab dem Punkt, wo sie das bemerkt, viel schneller, die Betriebe ohne Boss in Südamerika.
Dass die USA zu den letzten militärischen Mitteln greifen, zeigt aber auch, wie kulturell und wirtschaftlich am Ende sie sind. Die Römer haben auch zum Schluss zu den letzten militärischen Mitteln gegriffen.

Das half ihnen aber auch nichts mehr. Letzten Endes wurden sie von den weniger fortgeschritten Länder in die Versenkung geschickt. Sie hatten ihr Imperium so weit überdehnt, dass sie die Soldaten aus den unterdrückten Ländern rekrutieren.

Und genau das machen die USA auch. USA sprechen Reise-Warnung für die ganze Welt aus am 24.11.15. Die Moral ihrer eigenen Truppe ist schon hin. Bei den fremden ist die Moral von Anfang an widersprüchlich. Wenn sie merken, sie sollen nur killen für die Weltherrschaft der USA, wird ihre Treue hin sein, es sei denn, es sind ukrainische Nazis. Also greifen sie zu ihrer Geheimarmee, da brauchen sie außerdem kein Geld zu bezahlen, sie lebt vom Öl und Antiquitäten-Klau, vom Drogen- und Passhandel und von Schutzgeld. Und außerdem braucht man keinen Krieg erklären.

Mit Europa hat die CIA-Geheimarmee IS noch leichtes Spiel, besonders mit Deutschland, da arbeiten an der Destabilisierung die heimischen Dienste ja noch mit, weil sie sich mehr im Dienst der Superreichen sich verstehen, nicht so sehr der Regierung.


ISIS Armee heimlich in BRD geschmuggelt

Obama hat aber der ganzen Welt gedroht, dass ihre Tarnkappe IS sie überfallen wird. An China und Russland aber werden sie sich die Zähne ausbeißen. Das wird, trotz Geheimarmee, eine lange Auseinandersetzung die letztlich mit einem Atomkrieg enden wird. In Afrika kommt es nur auf die Bezahlung an.

In Lateinamerika wird aber vorher ihre Macht schon beendet sein. Hier stoßen sie auf eine kämpferische, wachsame Arbeiterklasse, der man nichts vormachen kann. In den vereinigten Staaten selber leben 13,6% Latinos, das sind 43,8 Millionen, der zweitgrößten Ethnie nach den deutschstämmigen von 50 Millionen (Wiki). Die Latinos halten oft noch dazu an ihrer Kultur und Sprache fest.

Im 2. Weltkrieg haben die USA gegen Japan Krieg geführt und  deshalb alle japanischstämmigen Amerikaner interniert. Sie haben zwar schon 80 FEMA-Internierungslager errichtet, aber da müssten die Staaten pro Lager 600.000 festsetzen, unmöglich. Die Latinos würden alles sabotieren, wenn die Staa5en einen Krieg gegen Südamerika machen würde.
Hier endet die unsichtbare Faust und müsste der neuen Idee der „Fabriken ohne Boss“ (Fasinpat/Fabrik sine patron) den
Weg freigeben.
Macht den Weg frei!

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